Dämlich eingeparkt – die dreistesten Parksünder Deutschlands
Quer über drei Parkfelder, halb auf dem Gehweg, direkt vor dem Hydranten – Falschparken hat viele Gesichter. Manche davon sind so absurd, dass man kurz lachen würde, wenn man nicht selbst betroffen wäre.
Warum parken Menschen überhaupt falsch?
Zeitdruck ist der Klassiker: schnell in die Apotheke, kurz das Kind abholen, nur eben den Briefkasten mitnehmen. Was als kleine Ausrede beginnt, wird für alle anderen schnell zum Ärgernis. Dazu kommt die Sorte Mensch, die Regeln nur für andere kennt.
Double-Parking als Lebensstil, Einfahrten als dekorative Flächen – auch das gibt es. Da hilft meist nur ein klares Signal: Abschleppdienst, Bußgeld oder ein Zettel.
Wer falsch parkt, plant selten für die Allgemeinheit. Wer einen Zettel hinterlässt, erinnert daran – höflich genug, um nicht peinlich zu werden, und deutlich genug, damit es trotzdem ankommt.
Der Zwei-Felder-Blocker
Absichtlich oder nicht: Das Auto steht mitten zwischen zwei Parkfeldern und belegt damit zwei Plätze zum Preis von einem. Besonders beliebt auf engen Supermarktparkplätzen und vor Bahnhöfen.
Der Gehweg-Nutzer
Mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig – oder gleich komplett. Fußgänger sollen dann bitte auf die Fahrbahn ausweichen. Besonders schlimm wird es, wenn Kinderwagen oder Rollstühle betroffen sind.
Der Kurzzeithalter für immer
„Bin nur kurz beim Bäcker.“ Drei Stunden später ist das Auto immer noch da. Aus dem angeblich kurzen Stopp wird dann ein Dauerzustand.
Der Kreuzungsblockierer
Parken im Kreuzungsbereich oder zu nahe an der Einmündung ist verboten und gefährlich. Es nimmt Sicht, kostet Nerven und macht die Situation unnötig unübersichtlich.
Der Feuerwehrzufahrts-Tester
Schilder ignoriert, rote Markierungen übersehen oder einfach egal: Die Feuerwehrzufahrt wird zum Parkplatz. Das ist nicht nur teuer, sondern im Ernstfall brandgefährlich.
Der zweite-Reihe-Profi
Kurz Warnblinker an und dann gilt alles? Leider nein. Zweite Reihe bleibt zweite Reihe, auch wenn das Paket angeblich dringend war. Die Regeln bleiben es auch.
Was wirklich abschreckt
Erfahrung zeigt ziemlich nüchtern: Wo kontrolliert wird, wird weniger falsch geparkt. Bußgelder allein ändern aber selten Gewohnheiten. Oft reicht schon die Aussicht, erwischt zu werden.
gibt es den passenden Denkzettel.